Beauty ABC: H für Haare selber färben

Beauty ABC: H für Haare selber färben

Neues Jahr – neue Haarfarbe? Vielen Mädels ist ihre eigene Naturhaarfarbe irgendwann zu langweilig. Gründe hierfür können ein neuer Lebensabschnitt, ein neuer Freund oder einfach einmal Lust auf eine Komplettveränderung sein. Während die einen einfach einen neuen Haarschnitt bevorzugen, toben sich andere gerne aus und probieren so ziemlich jede Haarfarbe. Ein stetiger Gang zum Friseur kann nur leider recht teuer werden. Muss man tatsächlich bei minimalen Farbveränderungen tief ins Portemonnaie greifen? Nicht unbedingt. Allerdings sollte man beim Colorieren im eigenen Badezimmer einige wenige Aspekte beachten! Welche? Das erfahrt ihr in diesem Post zum Thema Haare selber färben!

Haare selber färben #1 Die richtige Einschätzung der eigenen Haarfarbe

Bevor es überhaupt ans Färben geht, steht Frau natürlich zunächst einmal recht ratlos vor einer riesigen Wand an Haarfärbeartikeln. Die Auswahl in unseren Drogeriemärkten ist groß, doch wirklich wichtig ist hierbei die richtige Einschätzung der eigenen Naturhaarfarbe. Die meisten schätzen ihre eigene Haarfarbe zu dunkel ein! Wenn ihr eure eigene Haarfarbe nicht kennt, können falsche Einwirkzeiten und falsche Produkte euer Haar sehr schädigen. Wenn ihr von vorne herein eure Farbnuance kennt, erspart ihr euch nicht nur vermeintliche Fehlkäufe, sondern auch anschließende panische Rettungsversuche beim Friseur.
An den Nummern auf der Verpackung könnt ihr euch super orientieren, da die Bezeichnungen und Ergebnisse selbst von Hersteller zu Hersteller variieren können:
Die erste Zahl gibt die Helligkeitsstufe an: 10 ist sehr hell, 1 ist schwarz. Die zweite Ziffer gibt Aufschluss über die Nuance:

  • 0 = Natur,
  • 1 = Asch,
  • 2 = Gold,
  • 3 = Kupfer/ Gold,
  • 4 = Kupfer,
  • 5 = Mahagoni,
  • 6 =Violett,
  • 7 =Braun,
  • 8 =Blau,
  • 9 = Perlmutt.

Falls ihr also eure Naturfarbe nicht kennt, vergleicht einfach euer Haar mit den Abbildungen auf den Färbeartikeln oder fragt aus Interesse euren Friseur. Ihr müsst ihm ja nicht direkt verraten, dass ihr euch eure Haare selbst färben wollt.

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Vorbereitung zum Haare selber färben

allgemein

Wenn ihr euch nun für eine Nuance entschieden habt, kann es auch schon losgehen! Färbt aber euer Haar nur selbst, wenn es sich bei dieser Wahl um ein bis zwei Nuancen heller oder dunkler handelt. Bei starken Farbveränderungen würde ich es nicht empfehlen euer Haar selbst zu färben (eine tolle Review von Brünett zu Blond findet ihr )! Das Ergebnis kann erschreckend ausfallen. Mir selbst ist es zum Glück noch nicht passiert, dass meine Haare orange wurden oder einen Grünstich bekamen. Außerdem würde ich davon abraten euer Haar zu oft zu färben, falls ihr euer Haar vor weniger als vier Wochen schon einmal gefärbt habt. Als ich angefangen hatte mir öfter selbst die Haare zu färben, machte ich ebenfalls diesen Fehler und färbte sie schlicht weg zu oft. Mein feines Haar machte das nicht mit und mir fielen leider die Haare recht stark aus.

Kleidung

Zieht euch am besten alte Kleidung an. Falls Farbspritzer darauf landen und unschöne – und vorallem - unauswaschbare Flecken zurück bleiben, seid ihr nicht traurig darüber! Dasselbe gilt natürlich auch für euer Handtuch. Verwendet zum Färben allgemein keine neuen Sachen.

ausreichend Zeit

Nehmt euch in jedem Falle genügend Zeit. Vor dem Anmischen der Farbe sollten alle Utensilien schon griffbereit liegen. Unerlässlich sind Handschuhe (meistens in der Färbepackung mit inbegriffen), damit die Farbe in den Haaren bleibt und nicht die Finger mitcoloriert. Super wichtig sind Haarklammern aus Plastik! Bei Metallklammern lauft ihr Gefahr, dass diese mit dem Färbemittel oxidieren und eure Haare dadurch abbrechen können!
Ganz wichtig: Studiert die Anleitung ganz genau! Auch wenn ihr bereits erfahren seid, es darf kein Schritt vergessen werden. Die Hersteller ändern gelegentlich die Zusammensetzung, sodass die Einwirkzeit kürzer oder länger ausfallen kann.

Genug Farbe?

Falls ihr euch nicht sicher seid, ob eine Packung für euer langes Haar ausreicht: Kauft am besten direkt zwei und mischt beide an. Ein ungleichmäßiger Auftrag bedingt durch zu wenig Farbe ist sehr ärgerlich. Wenn Stellen länger als andere einwirken (wenn z.B. zu wenig Farbe angemischt wurde), können sich unschöne Flecken bilden. Zwei Packungen sind immer noch günstiger als ein Friseurbesuch, der dann eure Haare retten muss.

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Kurze Anleitung für mein Ergebnis

Ich selbst habe mich für eine natürliche Farbnuance (9.0 Hellblond) entschieden, die meiner Naturhaarfarbe sehr nahe kommt. Ich wollte einfach ein gleichmäßiges Ergebnis erzielen. Wie ihr auf dem Vorher-Bild sehen könnt, wirkt mein Ansatz deutlich dunkler als er eigentlich ist, da ein schöner Übergang in den Haarlängen fehlt. Die Farbe habe ich ca. 15-20 Minuten großzügig im Haaransatz einwirken lassen. Anschließend habe ich ca. 5 Minuten die restliche Farbe in meinen Haarlängen verteilt, wobei ich meine Spitzen außen vor gelassen habe. Mein Färbeeingriff war demnach nicht groß, als ich mein Ergebnis hingegen im Spiegel bewundert habe, fühlte ich mich direkt super wohl! Diese minimale Veränderung wird nicht unbedingt jedem aufgefallen sein, ich selbst bin aber super zufrieden mit meinem Ergebnis!
Auf diesem Bild seht ihr übrigens meine derzeitigen Beauty Essentials, die ich in meiner aktuellen Routine nicht mehr missen möchte! Dazu wird es demnächst einen kleinen Post auf meinem Blog geben!

Hi, ich bin Kasia!

Mein Blog „Inspiring Impression“ handelt von all den schönen Dingen des Lebens. In erster Linie geht es um Fotografie. Ich liebe es Details festzuhalten, die vielleicht nicht jedem direkt ins Auge springen und versuche mit Hilfe des Blogs meine Sicht der kleinen – aber wundervollen – Dinge mit der Welt teilen zu können! Auch Posts zu den Themen Travel, Fashion, Beauty und Lifestyle findet ihr auf meinem Blog, damit ihr natürlich nicht nur meine Arbeiten zu sehen bekommt! Mein Blog ist einfach eine bunte Mischung!
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4 comments

  1. One Moment says:

    Ich würde meine Haare niemals wieder selbst färben. Als Teenager habe ich das dauernd gemacht – und mal mehr mal weniger Erfolg gehabt. Jetzt lasse ich das immer beim Friseur machen, so alle 2-3 Monate und bin extrem zufrieden

    • Kasia says:

      Oh, das ist aber schade :(
      wenn du mit dem Rhythmus super zufrieden bist, warum nicht! Ich selbst verändere gerne einfach minimal nach ca. 2 Monaten. Natürlich gehe ich selbst auch lieber zum Friseur und lasse mich verwöhnen. Aber wenn das Geld mal knapper ist, dann finde ich diese Lösung super!

  2. Saskia says:

    Sehr gute Tipps. Nichtsdestotrotz überlasse ich das Färben nur noch dem Friseur. In der Vergangenheit ist bei mir leider echt viel schief gelaufen…

    • Kasia says:

      Oh nein :(
      ich selbst bin früher nur zum Friseur gegangen. Das ging eben sehr ins Geld, weshalb ich dann angefangen habe minimale Veränderungen selbst in die Hand zu nehmen. Das heißt aber allerdings nicht, dass ich gar nicht mehr zum Friseur gehe ;)

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