Blogger ABC: B wie „Brighter photos for your blog”

Blogger ABC: B wie „Brighter photos for your blog”

Schöne Fotos, die den eigenen Content bestmöglich unterstreichen, sind für jeden Blogger unheimlich wichtig! Bevor man allerdings Bilder aus dem Internet verwendet und sich der Bildrechte unsicher ist, fährt man auf jeden Fall sicherer, wenn man eigene Aufnahmen macht. Schließlich möchte man ja für seine eigene Arbeit geschätzt werden und nicht Lob für Fotos bekommen, die jemand anderes geschossen hat!
In diesem Post möchte ich euch gerne ein paar wenige Tipps vorstellen, die euch helfen sollen bessere bzw. professionellere Bilder für euren Blog zu schießen! Frage wie: „Wie werden Bilder schön hell und strahlend?“ wird hoffentlich in diesem Blogger ABC Post beantwortet. Bitte beachtet, dass ich mir dieses Wissen über die Jahre hinweg selbst angeeignet habe. Legt somit bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage!

Madison Coco, Blogazine, Blogger Netzwerk, Kasia von inspirier-impression, Blogger ABC, Fotos bearbeiten, Bilder bearbeiten, Bildbearbeitung, Better Blogging

Die ersten beiden Beispiel-Bilder sind unbearbeitet („Out of Camera“), damit ihr die Unterschiede am besten sehen könnt! Alle Bilder sind mit meinem 50mm 1.8 Objektiv aufgenommen worden.

Blogger ABC: Licht

Mit am wichtigsten ist beim Fotografieren das Licht! „Etwas ins rechte Licht rücken“ oder „etwas ablichten“ sind Redewendungen, die schon verraten, dass man beim Fotografieren mit dem (vorhandenen) Licht spielen muss. Ist kein „gutes Licht“ vorhanden, entstehen folglich keine guten Fotos! Doch was bedeutet gutes Licht? Wie muss ich mein Produkt positionieren, damit ich es bestmöglich fotografieren kann?

Schaut euch in eurer Wohnung bzw. in eurem Zimmer einfach einmal um. Stellt euch zur allererst folgende Frage: Wo habe ich das beste Licht? Genau, dort wo sich eure Lichtquelle befindet. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hierbei um ein Dachfenster oder um eine Balkontür handelt, ihr benötigt Licht! Denn der schönste potentielle Hintergrund für eure Bilder bringt euch leider überhaupt nichts, wenn ihr ungenügende Lichtverhältnisse habt! Natürlich ist das Licht in den kälteren Wintermonaten recht rar. Da empfiehlt es sich morgens zwischen 8 und 9 Uhr entspannt Bilder zu schießen. Im Notfall kann man (wenn man erst spät abends nach Hause kommt und dennoch schöne Bilder erzielen möchte) auch auf Tagesleuchten oder Softboxen ausweichen. Am allerbesten ist aber unser „natürliches Licht“ – das vorhandene Tageslicht! Ich persönlich vermeide es in der prallen Mittagssonne Bilder zu schießen, da es dort am schwierigsten ist einen weichen Bildlook zu erhalten. Zum Einen entstehen harte Schatten, die das Objekt selbst wirft und zum Anderen können stark überlichtete Stellen (grelle, weiße Stellen) auf euren Bildern entstehen. Beides sieht leider überhaupt nicht schön aus. Falls ihr dennoch lieber draußen Bilder machen möchtet, sucht euch einen schattigen Platz (nicht in der direkten Sonne). Am homogensten ist das Licht bei bewölktem Himmel, für die Produktfotografie somit ideal! Am schönsten ist das Licht jedoch entweder eine Stunde nach Sonnenaufgang oder eine Stunde vor Sonnenuntergang!

Blogger ABC: Wie nutze ich mein Licht richtig?

Viel zu oft sehe ich auf kleineren Blogs unterbelichtete Bilder, da sie ihre Produkte ungünstig positioniert haben. Bevor ihr euch Gedanken darüber macht, wie ihr euer Foto noch mit Hilfe kleiner Details ausschmücken wollt, müsst ihr vorab die Ausrichtung des Produkts bedenken. Somit sind zunächst einmal der Hintergrund oder die dazugehörigen Accessoires sekundär. Viel wichtiger ist es, wie ihr euer vorhandenes Licht nutzt! Und zwar solltet ihr versuchen MIT dem Lichteinfall und NICHT gegen eure Lichtquelle zu fotografieren. Wenn ihr entgegen eurer Lichtquelle fotografiert, wird euer Produkt auf euren Bildern zu dunkel und ihr fotografiert den Schattenwurf des Objekts. Demnach stellt euch (falls möglich) mit dem Rücken zu eurer Lichtquelle und fotografiert in die gleiche Richtung wie auch euer Licht fällt! So erhaltet ihr automatisch schöne helle Bilder!

Madison Coco, Blogazine, Blogger Netzwerk, Kasia von inspirier-impression, Blogger ABC, Fotos bearbeiten, Bilder bearbeiten, Bildbearbeitung, Better Blogging

Das Beispiel zeigt ein Negativbeispiel. Das Bild entstand während ich die Bilder für meinen letzten Gastpost auf Madison Coco gemacht habe. Die Lichtquelle befindet sich hinter dem Makeup, das Objekt ist aufgerichtet und es wurde frontal gegen das Licht fotografiert. Die Folge: Unser Objekt ist viel zu dunkel. Was nun? Eine Möglichkeit besteht darin, dass ihr euer Objekt hin legt, damit Licht auf euer Objekt fallen kann oder ihr fotografiert aus einer anderen Blickrichtung.

Blogger ABC: Reflektoren

Nicht nur die Ausrichtung des Objekts kann wahre Wunder bewirken. Als kleines Requisit dienen ebenfalls Reflektoren. Für wenig Geld kann man sich entweder einen Kaufen oder diesen sogar selbst basteln. Für die Produktfotografie reicht jedoch auch einfach ein größeres Stück weiße Pappe, um euer Licht aufzufangen und es auf euer Objekt zu lenken. Somit werft ihr euer Licht zurück auf euer Objekt und so verschwinden folglich unschöne bzw. unnötige Schatten, sodass wir ein helleres (gut belichtetes) Bild erhalten!

Madison Coco, Blogazine, Blogger Netzwerk, Kasia von inspirier-impression, Blogger ABC, Fotos bearbeiten, Bilder bearbeiten, Bildbearbeitung, Better Blogging
Bild 2 zeigt das gleiche Objekt. Allerdings ein wenig seitlich fotografiert und mit Zuhilfenahme eines Reflektors. Falls ihr also nicht mit dem Lichteinfall fotografieren könnt, kann euch ein Reflektor sehr behilflich sein!

Blogger ABC: Kameraeinstellungen

Natürlich helfen diese ganzen Tipps und Tricks nicht viel, wenn ihr euch mit eurer Kamera nicht ausreichend befasst. Glaubt mir, auch ich musste mir Schritt für Schritt alles aneignen. Am Anfang ist das richtig viel – überwältigend viel. Aber wenn man sich durch gekämpft hat, wird man mit tollen Ergebnissen belohnt! Denn es gibt nichts Schlimmeres als die Auto-Funktion an eurer DSLR, womit ihr alle eure Bilder regelrecht „totblitzt“ und dadurch jegliche Atmosphäre im Bild eliminiert wird. Die guten Helfer an eurer Kamera sind der Manuelle Modus, der Av-Modus, der Tv-Modus und eventuell der P-Modus. Alle anderen würde ich an eurer Stelle getrost ignorieren. Ich arbeite jedenfalls nur mit den ersten drei genannten Modi (M, Av, Tv), da man bei diesen drei Modi am meisten Spielraum hat. Gute Bilder erhaltet ihr nur, wenn ihr die Kontrolle über eure Kamera verfügt, d.h. wenn ihr eure Blende, Belichtungszeit und den ISO-Wert selbst bestimmen könnt.

Blogger ABC: Objektivwahl

Um qualitativ hochwertige Bilder schießen zu können, benötigt man kein teures Profi-Equipment! Die neuste Kamera auf dem Markt ist kein Garant dafür, dass eure Bilder genauso toll werden wie die von Fotograf XY! Denn nicht die Kamera macht die Fotos, sondern die Person dahinter. Für den Bildaufbau, die Perspektive, das Bokeh etc. ist der Fotograf allein verantwortlich. Hier kommen nun Objektive ins Spiel. Eine tolle Abbildungsqualität haben meiner Meinung nach Festbrennweiten. Diese Objektive gelten als besonders lichtstark, da sie ihre Blende sehr weit öffnen können. Ein günstiges Allround-Talent ist für den Anfang die 50 mm 1.8 Festbrennweite. Wer sich für eine kleine Review interessiert, Schaut auf meinem Blog vorbei! Je mehr man die Blende öffnet (also je kleiner der Zahlenwert), desto mehr kann man im Bild mit Schärfe und Unschärfe spielen.

Madison Coco, Blogazine, Blogger Netzwerk, Kasia von inspirier-impression, Blogger ABC, Fotos bearbeiten, Bilder bearbeiten, Bildbearbeitung, Better Blogging

Habt ihr noch offene Fragen? Wie fandet ihr diesen kleinen Einblick? Da dieser Post recht viel Input hat, überlege ich eine kleine Fototipps-Reihe auf meinem Blog zu starten. Nächste Beiträge könnten zum Beispiel technisches Basiswissen (der Zusammenhang von Blende, ISO und Belichtungszeit) oder Einblicke in meine Bildbearbeitung sein.
Was meint ihr? Besteht generelles Interesse?

Hi, ich bin Kasia!

Mein Blog „Inspiring Impression“ handelt von all den schönen Dingen des Lebens. In erster Linie geht es um Fotografie. Ich liebe es Details festzuhalten, die vielleicht nicht jedem direkt ins Auge springen und versuche mit Hilfe des Blogs meine Sicht der kleinen – aber wundervollen – Dinge mit der Welt teilen zu können! Auch Posts zu den Themen Travel, Fashion, Beauty und Lifestyle findet ihr auf meinem Blog, damit ihr natürlich nicht nur meine Arbeiten zu sehen bekommt! Mein Blog ist einfach eine bunte Mischung!
Ihr möchtet Teil von Madison Coco werden, euch beteiligen und mitwirken? Schreibt uns eine Mail an blogger@madisoncoco.de. Wir freuen uns auf euch denn Madison Coco ist, was wir daraus machen!

4 comments

  1. Robert says:

    gute Tipps, Danke. Objektfotografie sieht so einfach aus, ist es aber nicht. Teil hinstellen, ablichten, fertig reicht definitiv nicht. Eines hast Du noch vergessen. Wenn Du zwischen Lichtquelle und Deinem Objekt stehst, wirfst Du selbst den Schatten auf das Motiv, auch nicht optimal. Da habe ich noch keine wirklich gute Lösung gefunden. Reflektoren sind eine gute Idee. LG von R

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.