SHOE STEP OF THE YEAR 2015 – Zu Gast bei den Cocos: Ein Schuh berichtet

SHOE STEP OF THE YEAR 2015 – Zu Gast bei den Cocos: Ein Schuh berichtet

Die Madison Cocos arbeiten schon seit einer Weile für euch. Täglich kümmern sie sich um die schönsten Kleinigkeiten und packen alles zu #yourdailytreat zusammen. Höchste Zeit, dass sie jemand besucht – bei ihnen vorbei schaut um zu sehen, wie und wo die Cocos leben und arbeiten. Diesen Part habe ich für euch übernommen! Ich bin Chelsea, ein kleiner Boot mit starker Sohle und gutem Herz. Ich habe mein Köfferchen gepackt, um mich auf eine Entdeckungsreise quer durch Deutschland und Österreich zu machen. Ein Traveldiary wie man im Blogger Jargon sagt, ist dabei entstanden. Viel Spaß dabei!

Chelsea’s Reiseroute

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Chelsea’s Travel Diary

Start im windigen Hamburg

Im hohen Norden habe ich Bina von stryleTZ besucht. Eigentlich hatte ich angenommen, dass sie mich direkt an die Elbe oder Alster führt, denn Hamburg ist ja als Hafenstadt bekannt. Und wenn nicht direkt ans Wasser, dann in die Innenstadt zum Rathaus. Pustekuchen! Bina meinte, dass die Orte wohl jeder Tourist kennt und ich ein wahrer Insider-Schuh werden soll. Was machen Hamburger denn in Hamburg so? Um sich von der Großstadt zu erholen ging es für uns also in den Stadtpark und dort begann der Ausflug direkt beim Planetarium, das wahnsinnig beeindruckend ist. Hier gibt es verschiedene Aufführungen und Bina meinte, dass ihr besonders eine Lichtshow zur Musik von Pink Floyds Album „The Wall“ gefiel. Mir gefällt es auch draußen ganz gut mit dem großen Wasserbassin davor und der frischen Luft.

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Für uns geht es dann weiter an schönen Blumenwiesen vorbei auf die große Wiese. Hier darf sich Binas Hund Sunny immer austoben und an anderen Hundehintern riechen. Am Ende der großen Wiese ist der Stadtpark-See und ein Freibad. Hier lümmelt man im Sommer am liebsten rum, werde ich aufgeklärt. Und auch sonst bietet der Stadtpark viel Abwechslung für Hamburgs Bewohner und Besucher: ein Freiluft-Fitness-Studio, Bootsverleih, wunderschön angelegte Gärten und Minigolf. Hier kommt mein Schuh-Herz wirklich auf seine Kosten. Und ich merke, dass es sich manchmal lohnt, sich abseits der Touristen-Tipps die Füße zu vertreten.

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Zwischenstopp in der Hauptstadt

Berlin. Hauptstadt. Auf meiner Reise konnte ich diesen Stopp natürlich nicht auslassen. Fernsehturm, Brandenburger Tor, Reichstag, Siegessäule… was hätte ich alles verpasst, wenn ich nicht bei Hella einen kleinen Zwischenstopp eingelegt hätte.

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Blick auf den Fernsehtrum – advance your style

Zusammen mit der echten Berlinerin bin ich mit einem guten Frühstück und Blick auf den Fernsehturm in meinen Tag gestartet – denn wenn man etwas gut, günstig und ausgefallen kann in Berlin, dann ist es essen. Der Alexanderplatz bietet sich laut Hella als der perfekte Ausgangspunkt an, wenn man Berlin erkunden möchte. Von hier aus erreicht man alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit dem Bus. Den vollen 100er Bus, mit dem man ohne viel Geld zu bezahlen alle Sehenswürdigkeiten abfährt, haben wir uns gespart und sind gemütlich zum Berliner Dom gelaufen – vorbei an der beeindruckenden Baustelle des Stadtschloss.

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Berliner Dom – advance your style

Wäre das Wetter nicht so trüb gewesen, hätte ich gerne eine längere Pause auf der Museumsinsel, an der Spree mit dem Blick auf den Berliner Dom eingelegt. Auch wenn ich wetterfest bin, in Regen und Kälte muss ich mich nicht auf den Rasen stellen. Ein kurzer Blick auf den Dom und weiter ging es an der Spree entlang in Richtung Regierungsviertel.

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Blick vom Spree Ufer auf den Reichstag – advance your style

Nächstes und letztes Ziel für meinen Tag in Berlin war der Sitz des Bundestages – der Reichstag. Mit seiner Kuppel aus Glas – dem Magneten für Touristen schlechthin – steht er ehrwürdig an der Spree. Von meinem Standpunkt aus hat man den berühmten Blick aus der Tagesschau auf den Reichstag, denn das ARD Hauptstadtstudio liegt nur wenige Meter entfernt.
Auch wenn mein Besuch hier in Berlin kurz war, er hat sich gelohnt. Ich komme wieder, keine Frage! Aber jetzt geht es erst einmal weiter. Die nächste Station auf meiner Reiseroute ist Erfurt bei Jessy. Ich bin gespannt, was mich dort erwartet.

Erfurt – eine idyllische Stadt in Thüringen

Der nächster Stopp auf meiner Schuhreise führt mich nach Thüringen, in das idyllische Erfurt zu Jessy von Kleidermaedchen. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir erst einmal eine kleine Verschnaufpause in Jessy’s LieblingscaféKlara Grün. Ich bestellte mir einen Milchkaffee und Jessy wie üblich einen Frappé. Ich wollte mich gerade an den Tisch des gemütlichen Cafés setzten, als Jessy sagte: wir setzten uns ins Freie. Wir schnappten uns unsere Getränke sowie zwei Sitzkissen und ging schnurstracks auf die gegenüberliegende Kirchenwiese – denn das ist im Sommer im Klara Grün, neben fair gehandeltem Kaffee und veganem Kuchen gang und gäbe. Frisch gestärkt stiefelten wir los, um die Wahrzeichen Erfurts zu erkunden.

Unseren ersten Halt machten wir auf der berühmten Krämerbrücke in Erfurt, der längsten durchgehenden mit Häuser bebauten Brücke Europas. Jessy erzählte mir, dass 32 Fachwerkhäuser auf der Brücke stehen. Als ich auf der bebauten Brücke stand, fühlte ich mich in eine andere Zeit zurück versetzt. Kleine Geschäfte reihen sich aneinander, in denen auch heute noch Handarbeit groß geschrieben wird. Jessy’s absoluter Geheimtipp ist die Goldhelm Schokoladen Manufaktur auf der Krämerbrücke, aber Vorsicht diese Schokolade macht süchtig.

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Krämerbrücke Erfurt – Kleidermaedchen

Der nächste und zugleich letzte Stopp auf meiner Reise durch Erfurt ist der Erfurter Dom, der inmitten der Innenstadt liegt. Als ich am Fuße des Doms auf dem Domplatz stand, starrte ich auf die 70 Domstufen, die wir gleich besteigen würden. Ganz schön viele für einen kleinen Schuh wie mich. Und so erklomm ich Stufe um Stufe mit Jessy zusammen den Dom. Oben am Dom angekommen, musste ich erst einmal verschnaufen. Jessy und ich setzen uns auf die Domstufen und genossen den bombastischen Ausblick über den Domplatz bis hin zum Petersberg. Dabei erzählte mir Jessy mehr über die verschiedenen Veranstaltungen, die das Jahr über auf dem Domplatz stafffinden. Im Sommer finden am Fuße des Doms die Domfestspiele statt, im September wird hier das Oktoberfest gefeiert und in der Weihnachtszeit genießt man mit Blick auf den Erfurter Dom seinen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.

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Erfurter Dom – Kleidermaedchen

Kaum in Erfurt angekommen, muss ich Jessy auch schon wieder Adieu sagen, denn es geht weiter für mich zu Elisa in das schöne Sauerland.

Lüdenscheid: Dort wo die Mädchen noch wilder als die Kühe sind

Heute bin ich im schönen Sauerland genauer gesagt im wunderschönen Lüdenscheid bei Elisa Zunder angekommen, dort wo die Mädchen noch wilder als die Kühe sind. Also lag es nahe, dass wir erstmal außerhalb der Stadt ein paar liebe Kühe besucht haben.

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die Weiten von Lüdenscheid – Zunder

Nach diesem Ausflug ging es weiter zum neuen Wahrzeichen der Stadt des Lichts, wie man Lüdenscheid auch nennt. Denn hier wurde vor kurzem ein 75 Meter hoher Turm auf dem Gelände der Phänomenta errichtet, in dem man das Foucaultsche Pendel sehen und selbst schwingen lassen kann. Die Phänomenta ist das erste Science Zentrum in Nordrhein-Westfalen, in dem Besucher durch eigenes Handeln grundlegende Phänomene mit ihren eigenen Sinnen erfassen und verstehen können.

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Phänomenta in Lüdenscheidt – Zunder

Leider konnte ich nicht allzu lange im schönen Sauerland verweilen, denn gerne hätte ich noch die Sonne am Lennestrand oder den vielen Talsperren genossen und dabei ein kühles Krombacher gezischt. Doch weiter ging es für mich nach Karlsruhe, wo weitere Sehenswürdigkeiten auf mich warten.

Karlsruhe – Baustellen wohin das Auge reicht

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Kombilösung Karlsruhe – ekulele

Puh, wo bin ich denn hier gelandet?! Bagger, Presslufthammer, Absperrzäune. Ich dachte, Karlsruhe sei bekannt für sein schönes Schloss, den großen Park dahinter oder auch die „grüne Oase“ (so wird der Botanische Garten genannt, hat mir ekulele geflüstert) daneben. Na ja, früher oder später wird die „Komibilösung“ vollbracht sein und die Straßenbahn durch einen Tunnel düsen. Bis dahin herrscht in „Karlsruuuh“, der zweitgrößten Stadt Baden-Württembergs, eben Baustellenromantik. Blöd nur, dass ich nicht so sehr auf den rustikalen Stiefeltyp stehe, der hier an jedem Bauarbeiterfuß steckt.

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Karlsruher Schloss – ekulele

Ich werd verrückt, jetzt habe ich es doch noch gefunden, das Schloss. Richtig schön sieht es aus und auch der Park davor macht einiges her. Aber kein Wunder, hier wurde anlässlich des 300. Stadtgeburtstages ordentlich gerödelt und alles auf Vordermann gebracht. Bevor ich nun morgen früh weiter nach Wien reise, werde ich mir heute Abend noch die Schlosslichtspiele anschauen und zur Erfrischung eventuell in die Alb hüpfen, welcher hier ganz in der Nähe sein soll…

Bis nach Wien – eine lange Reise, die sich lohnt

Eeendlich bin ich in der österreichischen Hauptstadt Wien angekommen. Was verbindet ihr denn mit Wien? Also ich assoziiere mit Wien vor allem den Würstelprater, den Stephansdom und natürlich ein Wiener Schnitzel. Doch die liebe Eva von Bits and Bobs by Eva hat mir einmal eine ganz andere Seite von Wien gezeigt. Wunderschöne Plätze, die Wien erst zu dem machen, was es ist und zwar ohne den ganzen Touristenauflauf. So hat sie mir einfach ihre Lieblingsplätze gezeigt.

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Angefangen hat meine Stadttour in einem puren Entspannungsparadies, dem Augarten. Ja, es gibt auch ganz viele andere grüne Flecken in Wien neben dem Prater und dem Stadtpark. Und dieser ist ein echter Geheimtipp, denn während die größeren Parks oftmals viel zu überfüllt sind, kann man hier im Augarten wirklich die Ruhe genießen. Ob zum Laufen oder zum Spazierengehen, hier findet jeder sein Plätzchen.

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Danach sind wir zum Donaukanal spaziert. Hier in Wien muss ich wirklich aufpassen, dass mir niemand auf den „Kopf“ steigt, denn es tummeln sich hier unglaublich viele Menschen. Damit ich in Sicherheit bin, haben wir uns ein ruhigeres Plätzchen am Donaukanal gesucht. Eva hat mir erzählt, dass der Donaukanal ein beliebtes Ziel für Jung und Alt ist, besonders im Sommer. Denn in den wärmeren Monaten erwacht hier die Stimmung und man kann zum Beispiel ein kühles Getränk am Tel Aviv Beach genießen. Diese Strandbar am Donaukanal gehört übrigens zur NENI Kette. Auch am Naschmarkt gibt es ein Lokal von NENI, doch aus „Schuh-Trittgefahr“, haben wir stattdessen lieber eine leckere Sachertorte genossen. Sachertorte gehört nämlich mindestens genauso zu Wien wie das Wiener Schnitzel.

Letzter Stopp auf meiner Reise: Das beschauliche Innsbruck

Puuuh, was war das für eine Reise bis hierhin. Etliche Kilometer habe ich bereits zurückgelegt und meine Sohlen brennen ganz schön. Das Profil hält aber durchaus noch einen Kurztrip durch Innsbruck aus. Nach der etwas längeren Tour von Wien nach Innsbruck, legte ich erst mal einen Stopp bei der berühmt berüchtigten Innzeile ein, wie es mir von Who is Mocca? empfohlen wurde. Ein wirklich schöner Punkt zum Relaxen. Das leicht bewölkte Wetter war auch ideal für die Erkundung der Stadt. An warmen Sommertagen tummeln sich hier so einige andere Schuh-Pärchen und genießen ihre Zeit. Das kann ich durchaus nachvollziehen. Der Inn in Kombination mit der imposanten Bergwelt und den schönen Häusern macht auch einiges her.

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Innzeile in Innsbruck – Who is Mocca?

Nach einer feinen Verschnaufpause am Inn in Innsbruck, machte ich mich auf den Weg zum Goldenen Dachl. Das ist wohl die meistbesuchte Sehenswürdigkeit hier in dieser Stadt. Ich musste ganz schön kämpfen, um einen guten Blick zu erhaschen. Andere Boots, Wanderschuhe, Pumps und Sommerlatschen machten es mir nicht gerade leicht. Aber ich finde, ich habe ein ganz gutes Plätzchen gefunden. Anschließend machte ich es mir noch in einem Altstadt-Café gemütlich und genoss einen Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Kaffee durfte natürlich auch nicht fehlen.

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Goldenes Dachl in Innsbruck – Who is Mocca?

Hunderte Kilometer habe ich auf meiner Reise aus dem hohen Norden Deutschlands bis nach Innsbruck in Österreich zurück gelegt; tolle neue Orte entdeckt und endlich die Madison Cocos persönliche kennengelernt. Noch bin ich im schönen Innsbruck und genieße die warme Septembersonne. Doch so schön es hier am Fuße der Alpen auch ist, soll Innsbruck nicht der letzte Stopp meiner Reise sein. Mein Abenteuer geht weiter. Auf der letzten Etappe reise ich nicht alleine, sondern in angenehmer Gesellschaft von Röcken, Jeans, Blusen, Pullovern, Cardigans, Jacken und anderen Schuhen. Unser nächstes gemeinsames Ziel ist die Deutsche Kleiderstiftung, denn ich möchte helfen.

5 comments

  1. Katrin says:

    sehr schöne Geschichte bei der ihr euch alle Mühe gegeben hat!
    zeig defintiv unsere Liebe zu Schuhen, sie sind einfach viel mehr, als nur ein Schutz für unsere Füße ;-)
    außerdem erinnert es mich an den Sommer! ich hab eine Deutschlandreise gemacht, 3 Woche, 9 Städte, das war wunderbar

    LG Katrin

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