Reisebericht Lissabon

Reisebericht Lissabon

Lissabon – Paris auf sieben Hügeln? Vier sonnige Tage habe ich in der portugiesischen Stadt am Téjo verbracht. Vier wundervolle und spannende Tage mit gutem Essen, tollen Aussichten und platten Füßen. Meine Highlights, Tipps und Erfahrungen habe ich für alle Reiselustigen in meinem Reisebericht Lissabon zusammen getragen.

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Unterwegs in Lissabon: Öffentliche Verkehrsmittel

Lissabon ist eine kleine Stadt. Das Metro-Netz umfasst lediglich vier Linien. Weiter ausgebaut sind Bus und Tram-Linien. Aber wer will schon bei schönem Wetter und einer tollen Aussicht, die sich hinter jeder Ecke verbirgt im Bus sitzen? Ich habe mich deshalb dazu entschieden die Stadt hauptsächlich zu Fuß zu erkunden. Einzig die Linie Nr.28 solltet ihr einmal nutzen. Sie Startet in Martim Moniz und fährt euch an viele Sehenswürdigkeiten vorbei. So bietet die Tram eine gute Möglichkeit sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Aufgepasst: Die Tram Nr.28 ist keine Geheimtipp. Hier heißt es oftmals Schlange stehen und sich in den kleinen Wagon der alten Tram quetschen. Also entweder früh aufstehen oder erst am späteren Abend diese Tramlinie nutzen!

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Lissabon die Stadt der schönen Aussicht

Erreicht man die Stadt mit dem Taxi vom Lissabonner Flughafen über die Brück des 25.April so bekommt man einen ersten Eindruck von der Stadt, ihrer tollen verwinkelten Struktur und den faszinierenden alten Gebäuden. Auf den ersten Blick wird deutlich: Hier gibt es viele tolle Aussichtspunkte die so Wein- oder Kaffeetrinken und Verweilen einladen. Drei meiner liebsten Aussichtspunkte habe ich für euch zusammen getragen:

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Ein Muss: Castelo Sao Jorge

Seid 1910 Nationaldenkmal und ein wichtiger Punkt in der Geschichte Lissabons, dürft ihr das Castelo nicht auslassen. Es bietet euch einen tollen Blick auf die Stadt, das Viertel Alfama und den Tejo. Ihr habe ihr meinen ersten Sonnenuntergang in Lissabon genossen. Es gibt so viel zu sehen und das Castelo zu erkunden, dass ihr für euren Besuch mindestens zwei Stunden einplanen solltet. Wie an fast allen Aussichtspunkten in Lissabon, habt ihr auch hier die Möglichkeit euch ein Glas frischen, kühlen Weißwein zu gönnen und einfach einen Moment zu Verweilen.

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Auf dem Weg: Miradouro Sao Pedro de Alcântara

Auf dem Weg in den Jardim Botânico im Viertel Rato bin ich eher zufällig am Miradouro Sao Pedro de Alcântara vorbei gekommen. Von hier aus hat man den Blick auf das Castelo Soa Jorge. Ein kleiner Park mit Brunnen und dem typischen runden Kiosk mitten in der Stadt bietet die Möglichkeit sich vom Aufstieg vom Tejo hoch in Richtung Rato zu erholen. Natürlich kann man auch einen der alten „Fahrstühle“ benutzen, der nur wenige Schritte entfernt liegt. Diese alten Elevador sind beliebet Fotomotive, aber da sie nur sehr selten fahren, habe ich mich eigentlich immer für’s Treppensteigen entschieden … eine Möglichkeit die vielen leckeren Naschereien, die es in Lissabon zu testen gibt, abzulaufen.

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Geheimtipp: Terrasse des nationalen Pantheon

Igreja de Santa Engrácia war mein absoluter Liebling unter den Aussichtspunkte. Die Kirche liegt nicht besonderes weiten oben, die Aussicht beschränkt sich auf den Tejo und die Anlegestelle für große Kreuzfahrtschiffe …. und trotzdem habe ich die Aussicht, die Ruhe und die leichte Briese, die einem hier um die Nase weht, am meisten genossen. Das mag daran gelegen haben, dass ich bereits einen langen, heißen und stufenreichen „vierten Tag in Lissabon“ hinter mir hatte. Trotzdem möchte ich euch diese Kirche mit bewegter und langer Geschichte ans Herz legen. Die Kirche selbst hat eine beeindruckend hohe Kuppel – ansonsten ist ihr „Innenleben“ nicht besonderes spannend. Beim Kauf eurer Eintrittskarte solltet ihr dementsprechend darauf achten, dass ihr Zutritt zur Terrasse/ Galerie bekommt. Steigt bis ganz nach oben, tretet ins Freie und genießt die Aussicht. Wie in allen Museen in Lissabon, die Eintritt verlangen, wird es sicher auch hier schön leer sein und ihr habt die Aussicht für euch allein! Übrigens, am Wochenende findet ihr an ihrem Fuße einen Flohmarkt.

Pastéis und andere Leckereien

Eins ist sicher: Verhungern muss man nicht in Lissabon. An jeder Ecke gibt es kleine Cafés und Bäckereien, die mit süßen Köstlichkeiten aufwarten. Der Klassiker sind die vanilligen Pastéis. Zwei Anlaufpunkte für traditionelle Pastéis gibt es, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Zum einen das „Café Fábrica dos Pastéis de Belém“ (in Belém) oder die „Manteigaria“ unweit der Metro Station Baixa-Chiado, in der es ausschließlich “Pastéis de Nata” gibt. Sucht ihr einen herzhaften Snack, dann kann ich euch die Teigtaschen gefüllt mit Fisch aus der Al Mouraria bei Martim Moniz empfehlen.

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Für ein entspanntes Frühstück kann ich euch das Café „Quinoa“ empfehlen. Etwas teurer, aber alles bio und sehr sehr lecker. Zum Abendessen war ich einige Male im „Crusz Credeo“. Generell würde ich euch Fischgerichte empfehlen. Lissabon liegt nun mal am Atlantik. Das sollte man nutzen!

… wollt ihr mehr Bilder sehen oder noch genauere Infos, Tipps und Bilder zu Lissabon sehen? Dann schaut auf meinem Blog vorbei. Dort findet ihr ausführliche Berichte zu meinem Lissabon Tag #1, Lissabon Tag #2, Lissabon Tag #3 und meinem letzten Tag in Lissabon.

Ich würde mich freuen, wenn alle, die bereits in Lissabon einen Reisetipp in die Kommentare schreiben würden. Dann haben wir sicher bald eine tolle Sammlung für all diejenigen, die sich auf nach Lissabon machen wollen!

advance your style
xoxo Hella

Founder & Editor von Madison Coco. „Advance Your Style: Trete nicht auf der Stelle; entwickle dich weiter!“ Das ist das Motto unter dem Hella nicht nur für ihren gleichnamigen Blog (seit 2014), sondern auch für Madison Coco schreibt. Egal ob über die neusten Modetrends oder die besten Beautytipps, Hella liebt das Schreiben. Gerne widmet sie sich Themenbereichen wie Designer Portraits, Interviews oder Reiseberichten.

4 comments

  1. Mel says:

    Da ich sowieso eine person bin, die gerne neue Länder und städte bereisen möchte ist jetzt durch diesen Blogpost Lissabon einer meiner Reiseziele geworden.

    Mel

  2. Saskia says:

    Lissabon ist sehr schön. Ich war damals nur einen einzigen Tag mit der AIDA dort. Obwohl es sehr kalt war und nur geregnet hat, habe ich Lissabon in guter Erinnerung behalten.

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