So findest du deinen Einrichtungsstil

So findest du deinen Einrichtungsstil

In der Interior Kategorie haben wir euch schon so manche Idee gezeigt, wie ihr die neusten Trends in eure Vier Wände holt, wie ihr mit einfachen Mitteln schöne DIYs wie Teelichter umsetzen könnt oder haben euch Einblicke in unser Zuhause gegeben. Bevor man jedoch neue Stücke für die Wohnung kauft, sollte immer auch die Frage nach dem beabsichtigten Einrichtungsstil gestellt werden. Welchen Stil verfolge ich, was möchte ich mit den jeweiligen Stücken bezwecken. Bin ich eher skandinavisch-minimalistisch oder doch eher der verspielte Landhaustyp? Je nachdem kann man sich dann in den Dekorations- und Einrichtungshäusern austoben. Wie finde ich aber meinen ganz persönlichen Einrichtungsstil?

MadisonCoco, Blogazine, Interior

Moodboards erstellen

Meine allererste Anlaufstelle für Inspiration ist und bleibt: Pinterest (hier geht es übrigens zum MadisonCoco Account). Dort stöbere ich gerne durch Interior Pinnwände und pinne nach Lust und Laune los. Meist teile ich dabei schon gezielt Räume ab, so dass die jeweiligen Vorstellungen schon extra aufgegliedert sind und ich so einen besseren Überblick behalte. Das ganze Prinzip funktioniert aber natürlich auch offline ganz klassisch mit Katalogen oder Magazinen, aus denen ihr schöne Stücke herausschneidet und sie in einem Notizbuch zu einem Moodboard klebt.

Gemeinsamkeiten erkennen

Hat man dann einmal diese Moodboards erstellt, fallen einem im Optimalfall direkt Gemeinsamkeiten auf. Wiederkehrende Farben, Muster, Materialien? Ein Faible für offene Räumlichkeiten, helle Töne oder doch eher dunkles Schwarz? In der Regel geht man beim Pinnen intuitiv vor. Das heißt, man fühlt sich automatisch zu bestimmten Merkmalen hingezogen. Dieses „Muster“ dann zu erkennen, hilft ungemein dabei, den eigenen Stil herauszufiltern.

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Die gemeinsamen Elemente vereinen

Hat man wiederkehrende Elemente entdecken können, die einem für die eigene Wohnung wichtig sind, gilt es, diese zu vereinen. Helles Grau findet sich immer wieder in deinen Inspirationspins? Und auch Holzmöbel findest du schön? Dann solltest du schauen, wie du beide Elemente miteinander verbinden kannst. Bei einigen Kombinationen muss man sicherlich Kompromisse eingehen, aber prinzipiell funktioniert fast alles, wenn man hier und da auf kleinere Akzente zurückgreift.

Die Farbpalette festlegen

Was sich auch recht schnell feststellen lässt, ist die Vorliebe für eine Farbfamilie. Eine schöne Grundlage bietet ja nach wie vor Weiß oder Creme. Da mir das allein aber meist zu langweilig ist, kombiniere ich dazu mindestens eine weitere Farbe. Schön finde ich z.B. wenn man die Farbe an einer Wand aufgreift oder aber – für die, die nicht ganz so plakativ vorgehen möchten – nur farbliche Akzente zu wählen. Dabei kann man natürlich gerne auch mal experimenteller werden und eine Komplementärfarbe hinzufügen, um ein zu einheitliches Farbschema aufzubrechen.

Geduldig sein

Zu guter Letzt kann ich euch noch empfehlen, geduldig zu sein. Gerade wenn man in eine neue Wohnung zieht oder aber einen Raum komplett renvoviert, neigt man dazu, alles schnell fertigstellen zu wollen und am liebsten gleich Dekoration und Möbel auf einmal zu kaufen. Aus meiner Erfahrung macht es aber Sinn, Geduld zu haben und sich ganz genau zu überlegen, welche Stücke zu einem passen, ob man vielleicht mal in ein extravaganteres Möbelstück investieren sollte und somit seinen ganz individuellen Touch erzeugt. Der eigene Stil entwickelt sich erst mit der Zeit, so dass es Sinn macht, auch in Sachen Einrichtung abzuwarten und sich ganz bewusst für Stücke zu entscheiden.

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Habt ihr euren Einrichtungsstil schon gefunden und wenn ja, wie würdet ihr ihn beschreiben?

Yasmin liebt Fashion, Beauty und Lifestyle: "Ich stehe für lässige Eleganz, feminine Looks und immer einen Klecks Farbe."

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