Ziele: She believed she could, so she did!

Ziele: She believed she could, so she did!

Für diejenigen unter euch, die meinen Blog regelmäßig verfolgen, ist meine Wednesday „Quote“ Reihe eine feste Instanz geworden. Hier äußere ich mich zu Themen, die den Zeitgeist treffen, greife Zitate auf und nehme persönlich Stellung dazu. Auch auf Madison Coco soll diese Kolumne ein fester Teil des Geschehens werden, denn wir wollen nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern berühren, inspirieren und zu Neuem ermutigen. Eines unserer Ziele ist es, die Gemeinschaft zu stärken, eure Stimme zu Wort kommen zu lassen und zusammen etwas zu bewegen.

Passend zum Start unseres Online-Magazins habe ich Zitate gewählt, die einen daran erinnern sollen, wie wichtig es ist, auf sein Innerstes zu hören, einen Traum zu leben, daran zu arbeiten, mutig zu sein; und wenn es sein muss, auch dafür zu kämpfen und einzustehen. Denn auch das #mcteam hat die unterschiedlichsten Hintergründe, sei es privat oder beruflich. Wir alle ziehen an einem Strang und arbeiten für unseren Traum. Einige von uns machen dies schon hauptberuflich, andere neben dem Fulltime-Job oder der Teilzeitstelle. Wenn man es wirklich will, findet man eine Möglichkeit seine Ziele in die Tat umzusetzen. Hierbei geht es nicht nur um berufliche Ziele – denn in jedem von uns stecken andere Träume und Wünsche – die darauf warten, endlich gehört zu werden und den nötigen Raum zu bekommen. Es könnte ein ehrenamtliches Engagement, ein Beruf oder ein neues Hobby sein, welches schon lange darauf wartet, an die Oberfläche zu gelangen. Also worauf warten wir eigentlich?

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In diesem Beitrag möchte ich gerne auf meine ganz persönliche Geschichte zurückgreifen, die damit begann, dass ich den Entschluss fasste, meinen festen und gut bezahlten Job als Mediengestalterin an den Nagel zu hängen, um nur noch einem Teilzeitjob nachzugehen. Ich legte Stationen als Gelegenheits-Jobberin ein und arbeitete bei einem großen Modeunternehmen. Auch heute habe ich immer noch einen Teilzeitjob in einer kleinen Boutique. Unter anderem kümmere ich mich dort mit um den Einkauf, Verkauf und die Warenpräsentation, was wirklich super zu meinen anderen Tätigkeiten passt und ein toller Ausgleich zum Home Office ist.

Aber spulen wir mal auf Anfang!
Viele fragten mich: „Warum machst du das alles? Du hast doch etwas handfestes gelernt. Bleib doch lieber dabei und verdien weiterhin gutes Geld!“ Aber Geld ist in meinen Augen nicht Alles. Ich merkte schon in meiner Ausbildung zur Mediengestalterin, dass mich der Job niemals richtig ausfüllen würde. Ich wollte etwas schaffen, etwas eigenes auf die Beine stellen, sodass ich eine innerliche Befriedigung und Zufriedenheit erfahren konnte, die mir bis dato fehlte.

Denn Beruf kommt doch von Berufung, oder? Und genau diese fehlte mir!

Anfangs wusste ich nicht, wie ich diese berufliche Zufriedenheit erreichen konnte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nur ganz genau, was ich nicht wollte. Dazu gehörte das Knechten in einem strikt festgelegten Zeitrahmen, in einem 40h Job plus Überstunden und nur für’s Wochenende zu leben. Ich horchte in mich hinein und überlegte, was ich schon immer machen wollte. Es vergangen einige Wochen, vielleicht Monate, und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Bereits in meiner frühesten Kindheit habe ich davon geträumt, zu schreiben – eine rasende Reporterin oder Autorin wollte ich sein. Hier stellte sich die Frage „Soll ich meine Ausbildung hinschmeißen und komplett umsatteln? Vielleicht doch studieren?“ Also brachte die erste Antwort nur noch mehr Fragen, die auf mich herein prasselten… .

Letztendlich entschloss ich mich, meine Ausbildung abzuschließen und meine Idee auf unser digitales Zeitalter zu übertragen. Es verstrichen ein paar weitere Wochen und Zunder war geboren. Schon nach den ersten Artikeln, die online gingen, stellte ich fest, das ist es! Auch wenn von außen noch keine große Resonanz erfolgte – ich war zufrieden. Ich hatte endlich ein kreatives Ventil für mich gefunden und war voller Energie und Ehrgeiz. Zum ersten Mal erfuhr ich diese innere Befriedigung, nach der ich gesucht hatte. Mein Ziel war es nicht, mit Zunder riesige Profite einzuheimsen und dies hauptberuflich zu machen. Ehrlich gesagt hatte ich gar keine Ahnung davon, welche Maschinerie mittlerweile hinter der Blogosphäre steckt. Ich war einfach nur glücklich, etwas gefunden zu haben, das mir wirklich große Freude bereitete und dass ich endlich aufblühen konnte. Ich habe eine Plattform geschaffen, auf der ich meinen Gedanken freien Lauf lassen und mit Menschen mit ähnlichen Interessen teilen kann. Sehr schnell stellte ich allerdings fest, dass auch mein Background als Grafikerin sehr von Vorteil für den Blog ist, denn dahinter steckt viel mehr, als nur ein paar Zeilen zufüllen.

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Mein neues Hobby wurde irgendwie langsam zum Beruf – auch wenn ich bei den ersten Anfragen jedes zweite Wort googlen musste und nur Fragezeichen durch meinen Kopf flogen. Natürlich wurde ich hier auch teilweise ordentlich über den Tisch gezogen, weil ich mich mit dem Business Bloggen nie auseinander gesetzt habe. Mit der Zeit stiegen die Anfragen bezüglich Zunder und ich hatte auch einige laufende Projekte als freiberufliche Grafikerin.

Bingo, dachte ich – mein Ziel war gesteckt!

Jetzt arbeite ich zwar stellenweise eindeutig mehr als 40h die Woche, aber ich weiß wofür und bin vollkommen zufrieden damit. Ich möchte irgendwann komplett selbstständig als Bloggerin, freie Texterin und Grafikerin arbeiten. Ich kann mir nichts Besseres für mich vorstellen. Auch wenn mein beruflicher Werdegang in den Augen anderer eher holprig verlief, ich durch meine Entscheidung finanziell oft zurückstecken musste, lebe ich immer mehr meinen persönlichen Traum und könnte nicht zufriedener mit meiner Entscheidung sein. Und das ist es doch worauf es im Leben ankommt, oder?

Ich hoffe, dass ich euch mit meiner persönlichen Geschichte ein wenig ermutigen konnte, Neues auszuprobieren und mehr auf euch, eurer Herz und euer Bauchgefühl zu hören. Vieles kommt dann von ganz allein!

Elisa liebt Fashion, Design & Interior. "Modisch mag ich mich eigentlich gar nicht festlegen, da ich jedes Outfit passend zu meiner Stimmung style; denn die Modewelt ist viel zu schön und bunt, um sich nur auf einen Stil festzulegen."

19 comments

  1. Vici says:

    Ein echt toller und inspirierender Beitrag, liebe Elisa! Ich finde es super, dass du das gemacht hast was du schon immer wolltest, weil der erste Gedanke oder Wunsch ist doch einfach der Beste! Die Zitate sind übrigens echt passend und schön :)
    Liebste Grüße,
    Vici

  2. Jana says:

    Deine Geschichte ist schön, herzlichen Glückwunsch, dass alles so geklappt hat, wie du es dir gewünscht hast! Ich glaube, es ist immer einfacher, wenn man das macht, was man eigentlich will. Deshalb ziehe ich gerade in die USA und bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, so dass meine Aufregung selbst den ganzen Umzugsstress übertönt :-)

  3. m-iwear says:

    Liebe Elisa,

    GRATULATION – dass du den Mut gefasst hast und den Schritt gewagt hast! Bei mir hat es etwas länger gedauert bis ich ausgebrochen bin und drauf gekommen bin, dass das nicht ALLES sein kann, aber als Mutter denkt man immer, man muss funktionieren und den einen Weg gehen, NEIN muss man nicht und du hast vollkommen Recht, Geld ist nicht alles. Ich hab erst spät mit dem Bloggen angefangen aber mein Herz hängt voll und ganz daran – und nebenbei arbeite ich noch in einem Büro ;)

    Weiter so, lebe deinen Traum- ich bin mir sicher du schaffst das !!!

    Ganz liebe Grüße aus Österreich

    martina

    • Elisa Elisa says:

      Liebe Martina,

      vielen Dank für deine lieben Worte. Ja, leider trauen sich einige Leute erst spät aus bekannten Mustern auszubrechen, obwohl sie eigentlich sehr unzufrieden sind und sich andauernd nur beschweren. Damit man aus Gewohntem ausbrechen kann, braucht man schon ordentlich Mumm in den Knochen…die meisten Menschen verharren aber lieber in bekannten Mustern, denn beschweren ist ja das Einfachste. ;)

      Es freut mich sehr, dass auch du etwas gefunden hast, was dich erfüllt und dir Freude bereitet. <3

  4. Susa says:

    Ich habe noch eine witzige Info, die gut zu deinem Beitrag passt:

    Die durchschnittliche Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche und wiegt 1,2 Gramm. Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es völlig unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. – Was tut die Hummel? Sie fliegt trotzdem. – BE A BUMLEBEE :)

  5. Liebe Elisa, ich weiß genau wie du dich gefühlt haben musst. Mir ging es ganz genau so. Oder eigentlich geht’s mir immer noch so. Ich finde es wahnsinnig inspirierend, darüber zu lesen und bewundere deinen Schritt total. Hattest du irgendwann mal Zweifel, dass es doch nicht das richtige ist?

    Bisou aus Berlin, deine Patricia

    • Elisa Elisa says:

      Liebe Patricia,
      also der Weg war und ist kein Zuckerschlecken und Zweifel kommen dabei natürlich immer wieder auf. Natürlich auch gerade in Momenten wo die Auftragslage nicht rosig ist und man nicht weiß, wie man die Fixkosten reinbekommt. Oft habe ich mir dann gedacht „Warum tue ich mir das eigentlich an, wenn ich es doch einfacher haben könnte?“ Aber einfach kann halt jeder und fühlte sich für mich nicht richtig an, weil ich einfach zu angefixt von meiner Idee und meinem Freiheitsdrang bin.

      Außerdem habe ich mir immer gedacht, wenn wirklich gar nichts mehr geht, kann ich immer noch zurück in eine Festanstellung… und wenn ich es in diesem Moment nicht gewagt hätte, dann wahrscheinlich nie!

      Gerne kannst du mir dazu auch noch eine Mail zuschicken, sodass wir uns noch über diesen Beitrag hinaus austauschen können!

      Liebst, Elisa

  6. sPOTTlight says:

    Das ist die beste und einzig richtige Entscheidung gewesen, du Liebe! Man sollte immer in sich hinein hören, denn – so überzogen das klingt – wenn man immer nur wie eine Maschine arbeitet, um am Ende des Monats Geld auf dem Konto zu haben, gehen Dinge wie Leidenschaft, Befriedigung, Erfolgserlebnisse, Selbstverwirklichung und auch innere Zufriedenheit total unter. Und das sollte echt nicht passieren! Man muss zwar auch immer realistisch denken, aber in deinem Fall hast du das ja ohne Zweifel getan! Und wir sind froh, dass du dich für diesen Schritt entschieden hast, sonst hätten wir Zunder (und dich) ja nie kennengelernt ;) Wir freuen uns total für dich, dass du deinen Weg gefunden hast! Und hoffen, dass du noch lange zufrieden damit sein wirst <3

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